Kraft-Wärme-Kopplung

Kraft-Wärme-Kopplung

Gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie und nutzbarer Wärme

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie, die in der Regel unmittelbar in elektrischen Strom umgewandelt wird, und nutzbarer Wärme. Die nutzbare Wärme kann für die Trinkwassererwärmung sowie für die Heizwassererwärmung verwendet werden. Zunehmend an Bedeutung gewinnen kleinere Mikro-KWK-Anlagen für die Versorgung einzelner Wohngebiete bzw. einzelner Mehr- und sogar Einfamilienhäuser. Vorteil der Kraft-Wärme-Kopplung ist der verringerte Brennstoffbedarf, da nur einmal Energie für sowohl die Wärme- als auch die Stromproduktion aufgewendet werden muss. Bis 2020 soll in Deutschland 25 % des Stroms in KWK-Anlagen erzeugt werden, um Energie einzusparen und Umwelt und Klima zu schützen.
Eine Förderung durch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) bzw. das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll den Ausbau beschleunigen.